AktuellDr. Joe Weingarten am 26. Mai 2017 in der Verbandsgemeinde Herrstein

 

1. Besuch der Fa. K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge in Sien

Unternehmensbesichtigung, Gespräch mit Geschäftsleitung und Beschäftigten

Treffpunkt: Fürst-Dominik-Straße 44, 55758 Sien

Uhrzeit: 09:00 – 09:50 Uhr

Eingeladen: Ortsbürgermeister Otto Schützle

 

2. Besuch des Kupferwerkwerkes in Fischbach

Gang durch den Erbstollen, Besichtigung des neuen Verwaltungsgebäudes

Treffpunkt: An der K 30, 55743 Fischbach

Uhrzeit: 10:00 – 10:50 Uhr

Führung: Betriebsleiter Nicolai Bollenbach

 

3. Besuch des Sportleistungszentrums Niederwörresbach

Ablauf: Besichtigung der Hallen und der Bücherei, kurzer Abstecher zum Kinder- und Jugendheim Niederwörresbach

Treffpunkt: Mühlenweg 4

Uhrzeit: 11:00 – 11:50 Uhr

Eingeladen: Ortsbürgermeister Horst Lang

 

4. Besuch der Integrierten Gesamtschule Herrstein-Rhaunen

Ablauf: Kurze Vorstellung zum Neubau der IGS

Treffpunkt: Am Teich 15

Uhrzeit: 12:00 – 12:30 Uhr

Eingeladen: OB Eberhard Weber, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Bernd Ackermann

 

5. Mittagessen in der Zehntscheune

Treffpunkt: Schlossweg 13

Uhrzeit: 12:30 – 13:00 Uhr, anschl.: kurzer Spaziergang durch den historischen Ortskern

 

6. Besuch des Wildfreigeheges Wildenburg

Ort: Wildenburgerstraße 22, 55758 Kempfeld

Uhrzeit: 13:30 – 14:15 Uhr

Eingeladen: Geschäftsführer Klaus Görg

 

Veröffentlicht am 24.05.2017

 

AktuellDr. Joe Weingarten besucht mit dem SPD-Stadtverband die Klotzberg-Kaserne

Angesichts aktueller Diskussionen war der SPD-Stadtverband froh, gemeinsam mit dem Kandidaten zur Bundestagswahl des Wahlkreises Bad-Kreuznach-Birkenfeld, Dr. Joe Weingarten, die Klotzberg-Kaserne besuchen zu können, um sich vor Ort ein Bild zur Lage machen zu können.
Für die Besucher, zu denen auch Bürgermeister Friedrich Marx gehörte, hatten die Verantwortlichen ein informatives Programm vorbereitet. An dessen Anfang stand ein Vortrag des Kommandeurs des auf der Klotzberg-Kaserne stationierten Artillerielehrbataillon 345, Oberstleutnant Olaf Tuneke. Nach einem kurzen Abriss zur Geschichte des Klotzbergs, konnte Oberstleutnant Olaf Tuneke berichten, dass man hier über eine insgesamt gute Personalstärke verfüge, wobei diese eher „führungslastig“ sei, jedoch derzeit viele Führende im Einsatz seien. Er hob hervor, dass mit ca. 1000 am Klotzberg stationierten Soldaten hier deutlich mehr Soldaten arbeiteten als in der nahen Artillerieschule auf dem Rilchenberg. Am Klotzberg konzentriere man sich auf den Erhalt der artilleristischen Befähigungen und war daher auch erst kürzlich in Schweden, da nur dort mit Waffen großer Reichweite geübt werden konnte. Oberstleutnant Olaf Tuneke konnte aber nicht nur positives berichten. Aufgrund der Einführung der Europäische Regeln für die Arbeitszeit entstehen zu viele Überstunden. Letztlich entsteht Zeitmangel, der vor allem Auswirkung auf die Ausbildung habe. Die Ausbildungsziele werden zeitlich immer weiter gestreckt. Oberstleutnant Olaf Tuneke sprach offen über fehlende Geräte, auch die Ausstattung mit Kleingeräten sei nicht ausreichend. Geräteumverteilung führe dazu, dass die Verantwortung für die Geräte nicht mehr eindeutig geklärt sei und man letztlich zu sehr von der Substanz lebe. Der Umzug des Artillerielehrbataillon 345 von Kusel an den Klotzberg sei schwierig gewesen, man habe 6 bis 8 Monate auf einer Baustelle gelebt. Oberstleutnant Olaf Tuneke betonte dennoch, dass er froh um die bestätigte Planungssicherheit bis ins Jahr 2027 ist, dass das Artillerielehrbataillon 345 gerne in der Klotzberg-Kaserne stationiert sei und auch die Stadt Idar-Oberstein sehr positiv sehe – Beispiel hierfür ist der Hinweis bzw. Sichtweise, dass „Trier 50 Kilometer von Idar-Oberstein entfernt ist“.
In einer kurzen Stellungnahme, an deren Beginn er zunächst Oberstleutnant Olaf Tuneke für die offenen Worte dankte, erläuterte Dr. Joe Weingarten, dass er hier einen dreifachen Verteilungskampf sehe: falls es Geld für militärische Aufgaben gebe, hieße dies noch nicht, dass es Geld für die Artillerie gäbe – und falls es Geld für diese gebe, bedeute dies noch lange nicht, dass es auch Geld für den Standort in Idar-Oberstein gebe. Auf jeden Fall benötigt dieser eine gute Lobby. Dieser sieht sich Dr. Joe Weingarten und mit ihm die SPD Idar-Oberstein verpflichtet.
Anschließend gab es einen Rundgang über das Kasernengelände bei dem den Besuchern u.a. eine Drohne, Artillerieortungsradar und der Spähwagen Fennek vorgestellt wurde. Eine informelle Gesprächsrunde der Besucher mit Führungspersonal bei einem leckeren Imbiss war ein wohltuender Abschluss dieser Klotzberg-Visite.

 

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Veröffentlicht am 23.05.2017

 

AktuellMitgliederversammlung der Idar-Obersteiner SPD mit Horst Kürschner und Dr. Joe Weingarten

Erfreuliche und interessante Punkte standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbandes, die am 17. Mai 2017 im Vereinsheim des ASV in der Volkesberg-Siedlung stattfand. Die stellvertretende Vorsitzende Eva-Maria Budau, leitete die Sitzung und begrüßte zu Beginn zwei Neumitglieder der SPD sowie den Kandidaten zur Bundestagswahl des Wahlkreises Bad-Kreuznach-Birkenfeld, Dr. Joe Weingarten begrüßen. Mit großer Freude überreichte sie dem noch sehr jungen Tom Greber und dem etwas älteren Werner Theiss, der, nach eigener Aussage fürchtet, den Altersdurchschnitt der SPD zu sehr nach oben zu schrauben, ihre Parteibücher. Beide Neumitglieder betonten, dass sie mit ihrem Entschluss SPD-Mitglied zu werden, ein Zeichen für Demokratie und bürgerliches Engagement setzen wollen.

Horst Kürschner hielt in seiner Funktion als Werkleiter des Wasserzweckverbandes ein sehr informatives Referat. Hier ging es zunächst um Grundsätzliches und Historie. Der Wasserzweckband wurde am 19. Januar 1989 gegründet und ist ein Zusammenschluss der Kommunen für den Zweck der Wassergewinnung und hat dabei seit der Unterzeichnung der neuen Verbandsordnung am 1. Oktober 2010 die Zuständigkeit für den gesamten Gewinnungsbereich mit den Verbandsgemeinden Baumholder, Birkenfeld und Herrstein sowie die Stadt Idar-Oberstein. Wichtigstes Projekt der kommenden Jahre ist die Sanierung der Steinbachtalsperre, die seit 1966 in Betrieb ist. Die Sanierung kann nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden, weshalb im Kreisgebiet eine Trinkwassermenge von 2,5 Millionen Kubikmeter über andere Wege bereitgestellt werden müssen. Hier stellte sich als einzige umsetzbare Möglichkeit die Herstellung einer Rohwasserverbindungsleitung von der Primstalsperre im Saarland zur Steinbachtalsperre heraus. Auf einer Strecke von 32 km werden 42 km Leitungsrohre verlegt, die etwas über 6 Millionen Euro Kosten. Es werden insgesamt über 26 Millionen investiert werden. Wie die Versammlung erfahren konnte, wird der Wasserpreis aufgrund der notwendigen Investitionen jedoch nicht so stark wie ursprünglich angenommen steigen, sondern um wahrscheinlich 0,14 €/m³ angehoben werden müssen. Horst Kürschner berichtete auch über das derzeit im alten Schaltraum der Steinbachtalsperre entstehende „Wasser-Wissens-Werk“ sowie über die derzeit unternommenen Schritte zur Weiterentwicklung des Wasserzweckverbandes. Nach seinem Vortrag wurden Fragen der Anwesenden von Horst Kürschner beantwortet, der damit zeigte, wie wichtig ihm Öffentlichkeitsarbeit ist. Eva-Maria Budau hob abschließend hervor, wie bedeutend der Wasserzweckverband für die Allgemeinverfügbarkeit des Wassers ist, das nicht zum unbezahlbaren Gut werden darf. Horst Kürschner hatte betont, dass die Gemeinden nur gemeinsam stark sind und damit durch den Wasserzweckverband alle Beteiligten nur gewinnen können.

Es folgte eine Aussprache mit dem SPD-Bundestagskandidaten, Dr. Joe Weingarten. Angesichts der für die SPD nicht sehr erfolgreichen Landtagswahlen an den vergangenen Sonntagen erinnerte er daran, dass die SPD im Frühjahr 1972 eine ähnliche Situation erlebt habe, die sich dann aber über den Sommer besserte und schließlich in einem Wahlsieg unter Führung Willy Brandts mündete. Dr. Joe Weingarten stellte aber auch kritisch fest, dass sich die SPD um Inhalte kümmern müsse. Die SPD will soziale Gerechtigkeit – und sie müsse dies differenziert erklären, z.B. wie bezahlbarer Wohnraum in Ballungsräumen zu schaffen sei. Die SPD müsse herausarbeiten was ihr wirklich wichtig ist, sich dabei auch dem Thema „innere Sicherheit“ zuwenden. Die SPD müsse erklären, wo sie hin wolle, dabei auch ihre Stärken hervorheben und lokale Themen zu wesentlichen Inhalten machen. Für unsere Region sieht er als wichtige Themen „die Bedeutung chinesischer Investoren“ sowie die weitere Verfestigung der Nationalparkregion mit ihrem „Tor Idar-Oberstein“.

Dr. Joe Weingarten konnte wieder einmal durch sein ehrliches und überzeugendes Auftreten überzeugen, so dass Eva-Maria Budau am Ende der Veranstaltung hoch motivierte und zuversichtliche SPD-Mitglieder nach einer sehr konstruktiven und informativen Versammlung verabschiedete.

 

 

Veröffentlicht am 22.05.2017

 

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