AktuellSPD Stadtverband besichtigt Feuerwache 1

Ehrenamt soll wertgeschätzt werden – das ist der Feuerwehr Idar-Oberstein ein großes Anliegen. Zu diesem und vielen weiteren Themen referierten der Wehrleiter der Feuerwehr, Jörg Riemer und Wachführer der Feuerwache 1, Wolfgang Veeck am Donnerstagabend, den 7.2.2019, vor zahlreichen Genossen. 
Der SPD Stadtverband Idar-Oberstein informierte sich bei der Feuerwache 1 über die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr im Stadtgebiet. Auch Problematiken und Wünsche nach Verbesserungen wurden an die SPD-Mitglieder herangetragen. In den vier Feuerwachen sind aktuell insgesamt ca. 170 aktive Mitglieder tätig. Im Jahr 2018 waren die Feuerwehrmänner & -frauen in 307 Einsätzen durchschnittlich über 300 Stunden pro Person im Einsatz. Davon zeigten sich die Genossen beeindruckt. Den Wunsch innerhalb der Feuerwehr nach größerer Anerkennung der Haupt- und Ehrenamtlichen könne jeder der Anwesenden nachvollziehen. Im Anschluss an den Vortrag konnte sich der SPD Stadtverband in einem Rundgang einen Überblick über die Räumlichkeiten sowie die technische Ausstattung der Feuerwehr machen. 
Die Vorsitzende des Stadtverbands Eva-Maria Budau schloss den Besuch mit den Worten: „Wir haben jetzt einen anderen Blick auf die Aufgaben und Bedürfnisse der Feuerwehr bekommen. Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie uns geopfert haben, für die Informationen und die ehrlichen Worte. Die Ausgaben und Aufgaben sind wichtig für die Sicherheit unserer Stadt.“

Authorin: Stephanie Schepp
Bild: Thosten Hosser

 

Veröffentlicht am 13.02.2019

 

AktuellNeues Stadtratsmitglied Karin Mähringer vereidigt:

 

Als Nachrückerin für die verstorbene Elisabeth Jost wurde Karin Mähringer als neues Stadtratsmitglied in der letzten Sitzung des Stadtrates am vergangenen Mittwoch vereidigt. Bislang war sie für die SPD im Kulturausschuss stellvertretend tätig. Bei der Kommunalwahl 2014 erzielte Karin Mähringer mit 3055 ein hervorragendes Personenstimmenergebnis und konnte einige Listenplätze nach vorne rücken.

Wir wünschen Karin Mähringer für den Rest der Legislatur und ihre politische Arbeit ein gutes Händchen und angenehme Debatten.

 

Veröffentlicht am 01.02.2019

 

AktuellJung, weiblich und sozialdemokratisch, aber auch beständig!

 

 

SPD Stadtverband Idar-Oberstein stellt Liste für die Kommunalwahl auf

 

Mit dem Motto „jung, weiblich und sozialdemokratisch“, eröffnete die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Eva Milisenda aus Idar ihre Bewerbungsrede für die Stadtratsliste der Sozialdemokraten in Idar-Oberstein. Sie wird am 26. Mai 2019 erstmalig auf Listenplatz 2 für die SPD in Idar-Oberstein antreten. Jupp Mähringer, vielen bereits als ehemaliger und langjähriger Stadtverbandsvorsitzender der SPD und aktuelle Fraktionsspitze im Stadtrat, tritt bei der Kommunalwahl als Spitze für den Stadtrat von Listenplatz 1 an. „Mein persönliches Ziel ist es, dass wir als SPD wieder die stärkste Kraft im Stadtrat werden“, betonte er am Samstagvormittag bei der Listenaufstellung deutlich. Außerdem erhielt der ehemalige Landratskandidat Jörg Petry einen soliden dritten Platz.

Nach einem diskussionsreichen Samstag stand am Nachmittag des 12. Januar die fertige Liste der Sozialdemokraten fest. Sowohl neue Gesichter, als auch erfahrene Lokalpolitiker und stadtbekannte Persönlichkeiten sind darauf zu finden. Im Vorfeld der Wahl wurde der aktuell viel innerparteilich und auch gesamtgesellschaftlich diskutierte Bundestrend der SPD besprochen. Bruno Zimmer, der ehemalige Oberbürgermeister, versuchte die Situation der Genossen vor Ort bezugnehmend auf einen Artikel in der Nahe-Zeitung vor weniger Tagen, einzuordnen: „Die SPD auf Bundesebene, auf Landesebene und Kommunal muss differenziert betrachtet werden. Wir wollen hier vor Ort kommunal das Leben der Menschen positiv gestalten.“ Die Stadtverbandsvorsitzende Eva-Maria Budau, auf der Liste auf Platz vier zu finden, betonte dabei, dass Kommunalpolitik ganz andere Schwerpunkte und Ziele habe als in der Bundes- und Landespolitik und man dies nicht vergleichen könne: „Die Kommunen sind es, die für die Daseinsvorsorge verantwortlich sind und den Alltag der Menschen prägen: Hier vor Ort entscheidet sich, ob alle Kinder frühkindliche Förderung bekommen, ob Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander oder nebeneinanderher leben, ob Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten, ob ältere Menschen integriert bleiben, ob sich die Menschen im öffentlichen Raum sicher fühlen. Es ist die überschaubare kommunale und regionale Lebenswelt, die Heimat, Gemeinschaft und Sicherheit in Zeiten rasanten gesellschaftlichen Wandels bietet.“ 

Besonders den Jusos wurde von den Mitgliedern des SPD Stadtverbands großes Vertrauen zugesprochen und Unterstützung zugesagt. Unter den Top 20 der Liste sind insgesamt vier Jungsozialisten zu finden. Die 23-jährige Juso-Sprecherin in Idar-Oberstein, Stephanie Schepp, konnte sich den sechsten Listenplatz sichern, dicht gefolgt vom stellvertretenden SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Moritz Forster auf Platz 8, dem ehemaligen Juso-Kreisvorsitzenden Adrian Dick auf Platz 12 und dem amtierenden Juso-Kreisvorsitzenden Sven Müller auf Platz 17. „Für junge und noch weniger bekannte Leute ist es schwer sich im kommunalpolitischen Geschäft durchzusetzen. Deshalb sind wir sehr froh und stolz, so tolle Listenplätze bekommen zu haben“, betonte Forster „Das zeigt wie sehr unsere Arbeit innerhalb der Partei, aber auch unsere konsequente Umsetzung von erfolgreichen Projekten wie ‚Jump!O‘ von den Genossen gewürdigt wird“. Viele der Genossinnen und Genossen verzichteten für den politischen Nachwuchs bewusst auf eine höhere Platzierung. So zog bspw. auch das amtierende Stadtratsmitglied Dirk Backes seine Kandidatur für die Liste zurück: „Die Zukunft der SPD ist jung, links und weiblich. Deshalb möchte ich der Jugend den Vortritt lassen und ihnen eine Chance bieten.“ Die Jusos wissen aber auch, dass frischer Wind nicht alles für eine gelungene Politik ist: „Es braucht ein abwechslungsreiches Team, nicht nur junge oder nur Erfahrene, nicht nur männlich oder nur weiblich. Mit einer gesunden Mischung kann man die Bürger unserer Stadt am besten repräsentieren und Ihnen für alle Belange einen Ansprechpartner bieten. Das haben wir mit der Liste geschafft“, so Schepp. 

Neben der Stadtratsliste wurde auch der Vorschlag für den Idar-Obersteiner Anteil der SPD Kreistagsliste beschlossen. Insgesamt 14 Genossen aus Idar-Oberstein wurden auf diesen Vorschlag aufgenommen. Die endgültige Kreistagsliste wird erst bei einer Delegiertenversammlung der Kreis-SPD gewählt. Auch der kürzlich verstorbenen politischen und kulturellen Vorreiterin der Stadt Idar-Oberstein, Elisabet Jost, wurde gedacht. Um einen politischen Kurs für die SPD Idar-Oberstein in den kommenden Monaten und auch Jahren auszumachen, führte die Vorsitzende Budau ein Notizbuch ein, in dem die Genossen Wünsche und Ideen für die programmatische Ausrichtung festhalten wollen. Auch die Listenzweite Milisenda machte deutlich wohin es mit der SPD und der Stadt Idar-Oberstein gehen soll: „Wir wollen zurück zum Kern. Zurück zu unseren Wurzeln. Ich bin hier verwurzelt. Seit 41 Jahren. Ich lebe hier. Und ich liebe es hier zu leben. Dennoch: ich möchte auch etwas verändern. Und auch das ist bitter notwendig. Für uns. Als SPD. Und für uns. In Idar-Oberstein.“

Weitere Stimmen zur Stadtratsliste und von den Kandidaten:

Adrian Dick (Listenplatz 12): „Der Bundestrend der SPD mit ca. 15 Prozent scheint zwar erdrückend aber auf der Stadtebene hat die SPD in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet, wie man am Hallenbad oder beim Bahnhof sieht. Deshalb bin ich zuversichtlich.“

Franz-Josef Gemmel (Listenplatz 14): „Unser Ziel für die Kommunalwahlen sollte nicht 15 Prozent wie im Bundestrend sein. Das Ziel müssen 15 Sitze sein!“

Karin Mähringer (Listenplatz 16): „Die SPD will sich erneuern und wenn ich mit meinen 67 Jahren auf einen höheren Platz gehe – das passt dann nicht“

Sven Müller (Listenplatz 17): „Wir haben so viele ehrenamtlich Tätige in unserer Region und sollten deshalb das Ehrenamt noch mehr würdigen. Ich denke da zum Beispiel an Vergünstigungen bei Kulturveranstaltungen oder freien Eintritt in städtische Bäder. Das wäre mein Ziel.“

Stefan Worst (Listenplatz 7): „Wie schon unsere Bundesministerin Franziska Giffey gesagt hat: Machen ist wie wollen nur krasser. Lasst uns krass sein.“

 

SPD-Liste für die Stadtratswahl am 26.05.2019

 

Listenplatz

Vorname

Nachname

Stadtteil

1

Josef

Mähringer

Oberstein

2

Eva

Milisenda

Idar

3

Jörg

Petry

Weierbach

4

Eva-Maria

Budau

Tiefenstein

5

Horst

Hotschicke

Algenrodt

6

Stephanie

Schepp

Oberstein

7

Stefan

Worst

Oberstein

8

Moritz

Forster

Idar

9

Stefan

Becker

Hammerstein

10

Knut

Hennchen

Georg-Weierbach

11

Frank

Forster

Tiefenstein

12

Adrian

Dick

Weierbach

13

Thorsten

Hosser

Oberstein

14

Franz-Josef

Gemmel

Weierbach

15

Anette

Schulz

Nahbollenbach

16

Karin

Mähringer

Oberstein

17

Sven

Müller

Mittelbollenbach

18

Christian

Kuhn

Mittelbollenbach

19

Marika

Deyer

Oberstein

20

Werner

Bohrer

Idar

21

Kathrin

Schuhmacher

Göttschied

22

Paul

Kruschel

Oberstein

23

Mathias

Huber

Idar

24

Tamara

Knapp

Oberstein

25

Anke

Becker

Göttschied

26

Julia

Wittmann

Oberstein

27

Hüseyin

Yakar

Weierbach

28

Hans-Joachim

Seithel

Idar

29

Thomas

Franz

Regulshausen

30

Siegfried

Weber

Göttschied

31

Paul

Jung

Idar

32

Wolfgang

Maus

Regulshausen

33

Isabel

Senn

Oberstein

34

Hans-Dietmar

Knuth

Weierbach

35

Werner

Theiss

Idar

36

Rainer

Löv

Georg-Weierbach

37

Manfred

Bermann

Regulshausen

38

Daniela

Gerhard

Oberstein

39

Wolfgang

Veeck

Oberstein

40

Willi

Inboden

Idar

41

Christian

Knuth

Weierbach

42

Matthias

Schorn

Göttschied

43

Harry

Schreiner

Algenrodt

 

Veröffentlicht am 14.01.2019

 

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