AktuellElisabeth Jost ist verstorben!

Elisabeth Jost, unsere Lisbeth, ist am 08.12.2018 nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben.

Sie war über 52 Jahre Mitglied der SPD Idar-Oberstein und in zahlreichen politischen Gremien tätig. Darüber hinaus war sie Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages und dort u.a. als Frauenbeauftragte tätig. Ihren politischen Erfolg erwarb sie mit viel Emsigkeit und Empathie für bestimmte Themengebiete. Dabei zeigte sie sich sehr hartnäckig und unnachgiebig in der Diskussion um die Sache. Besonders ihre Nachhaltigkeit brachte oft die Vertreter anderer politischer Parteien und Gruppierungen ins Staunen. Elisabeth war auch im hohen Alter eine ausgezeichnete und beeindruckende Vertreterin für den Willen des Bürgers.

Die gebürtige Idar-Obersteinerin engagierte sich seit über 50 Jahren zudem in zahlreichen Vereinen.

Seit Jahrzehnten war sie als aktive Pianistin, Organistin, Chorleiterin, Musik-pädagogin und Musikkritikerin weit über die Grenzen der Stadt hinaus ein Begriff.

In dieser Zeit hat Sie durch Ihre große Erfahrung und Ihr schier unerschöpfliches Wissen das Musikleben der Region entscheidend mitgestaltet und geprägt. Eine Fülle von Konzerten und Musikveranstaltungen sind mit Ihrem Namen verbunden, zahlreichen Schülerinnen und Schülern, Nachwuchs- und späteren Profimusikern war sie über viele Jahre eine erfahrene Lehrerin und war auch Vorsitzende des Regionalausschusses des Nachwuchswettbewerbes „Jugend musiziert“. Weiterhin war sie in zahlreichen musik- und kulturtreibenden Vereinen aktiv wie z.B. im Stumm-Orgelverein oder dem Kunstverein Obere Nahe.

Im Rahmen Ihrer kommunalpolitischen Aktivitäten hat Sie sich stets für die Interessen der Kultur und des Musiklebens in unserer Stadt und im Kreis eingesetzt und vielfältige Projekte der Kulturszene unserer Stadt mitgefördert, wie u.a. mit ihrer Orgelkonzertreihe in der Felsenkirche.

Elisabeth Jost genoss aufgrund Ihrer Verdienste ein besonders hohes Ansehen und eine sehr große Wertschätzung in der Öffentlichkeit und erhielt in Würdigung für ihr Lebenswerk den Kulturpreis der Stadt Idar-Oberstein für das Jahr 2007.

Die SPD in Idar-Oberstein und im Kreis Birkenfeld trauert um Elisabeth.

 

Veröffentlicht am 10.12.2018

 

AktuellFür die Zukunft gewappnet: SPD Stadtverband Idar-Oberstein mit neuer Spitze

„Gemeinsam mit euch möchte ich für unsere Stadt ein starkes inhaltliches Programm aufstellen, um Idar-Oberstein in eine lebenswerte Zukunft zu leiten.“, so die frisch gewählte Vorsitzende der Idar-Obersteiner SPD, Eva-Maria Budau, vor wenigen Tagen in Weierbach. Am 16. November hatten sich die Sozialdemokraten zur Mitgliederversammlung mit Wahl des neuen Vorstands in der Gaststätte Hosser in Weierbach versammelt. „Es wird Zeit für frischen Wind. Auch hier an der Basis müssen wir die Partei erneuern, um wieder konstruktive Politik machen zu können. Dafür ist ein neuer Vorstand eine gute Möglichkeit“, betont der ehemalige Vorsitzende Jupp Mähringer. Er hat das Amt aus privaten Gründen niedergelegt.

Die SPD befindet sich auf Bundesebene in stürmischen Zeiten. Neue Herausforderungen, aber auch immer wiederkehrende Themenfelder stellen die Zukunft der Gesellschaft vor gewisse Herausforderungen. Dabei lassen sich viele Dinge nur an der Basis - nämlich vor Ort lösen. Neben zukunftsweisenden Lösungen für altersgerechtes Wohnen und Einkaufen müssen für die Zukunft in Idar-Oberstein auch die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen sowie gute Bildungschancen für alle Bildungswege auf der Agenda stehen. Diese und viele weitere Thematiken schreiben sich die Genossen in der Schmuckstadt auf die Agenda.

Die 52-Jährige Wahl-Tiefensteinerin Eva-Maria Budau ist seit 2014 im Stadtrat vertreten und kennt daher das politische Geschäft bestens. Vielen ist sie durch die Arbeit bei dem lokalen Bauunternehmen Budau bereits bekannt. Schon seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr ist sie Mitglied der SPD. Daher weiß Sie nur zu gut wie wichtig es ist die Jugend bei wegweisenden Entscheidungen in der Politik einzubinden.

An Budaus Seiten stehen als stellvertretende Vorsitzende der 22 Jahre alte, ehemalige Juso Stadtverbandsvorsitzende, Moritz Forster und der 26 jährige amtierende Juso Kreisvorsitzende Sven Müller. „Die Jusos haben in den letzten Jahren eine super Arbeit geleistet und allen im Stadtverband gezeigt, dass sie für die Zukunft bereit sind. Mit der Initiierung von JumP!O wurde eine Verbesserung für die Idar-Obersteiner Jugend geschaffen. Ohne die aktiven Jusos würde es solch erfolgreiche und positiven Projekte in unserer Stadt nicht geben“, so Jupp Mähringer in seiner Abschiedsrede. 

Unter den weiteren Vorstandsmitgliedern findet sich eine gesunde Mischung aus jahrelanger Erfahrung und jungen, neuen Ideen. Neben beispielsweise Thorsten Hosser als Geschäftsführer und Manfred Wayand als Kassierer, die in Ihren Ämtern bestätigt wurden bereichern auch politisch neue Gesichter wie Paul Kruschel, Melina Bajrami und Dominik Huber den Vorstand der Sozialdemokraten. Mit dieser Mischung aus Erfahrung und frischem Wind möchte die SPD die Weichen stellen, um die Zukunft der Stadt durch eine starke inhaltliche Arbeit mit sozialdemokratischer Handschrift voranzutreiben. Darunter fällt für den Verwaltungsfachangestellten und ehrenamtlichen Feuerwehrmann Sven Müller auch die Stärkung des Ehrenamtes: „Wir müssen den Menschen die ehrenamtliche Arbeit leisten auch eine starke Anerkennung signalisieren. Das beginnt bei der Feuerwehr und geht bis hin zu allen möglichen Bereichen in denen ehrenamtliche Arbeit geleistet wird.“ Auch Moritz Forster positioniert sich bei seiner Vorstellungsrede politisch: „Wir müssen schauen wie wir in der Stadt und im Kreis attraktive Angebote schaffen, können um langfristig der „Landflucht“ entgegenwirken zu können. Gerade junge Menschen egal mit welchem Bildungsgrad müssen in der Region nach Abschluss ihrer Ausbildung Chancen auf eine attraktive Zukunft haben. Vom Handwerker mit Hauptschulabschluss bis hin zur studierten Fachkraft.“

Optimistisch blickt der neue Vorstand in die Zukunft: „Es ist erschütternd, dass die Menschen nicht mehr wissen wofür die SPD steht. Wir vor Ort in Idar-Oberstein können natürlich nicht die Bundespolitik beeinflussen, aber Kommunalpolitik ist die Basis und hier an der Basis wollen wir für die Menschen da sein“, so Eva-Maria Budau, die sich in ihrer Antrittsrede stark auf das Grundsatzprogramm der SPD beruft. 

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Eva Milisenda, wird dem neuen Team um Eva-Maria Budau weiterhin als Beisitzerin angehören und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Jupp Mähringer hat den Stadtverband engagiert und solide geführt. Das ist eine gute und wichtige Basis, wenn es nun darum geht, nicht nur von „Erneuerung“ zu reden, sondern diesen Begriff endlich auch mit Leben zu füllen: wir müssen uns als SPD hier vor Ort inhaltlich glasklar positionieren. Mit Vereinsmeierei und starren Strukturen kommen wir nicht weiter – wir müssen flexibler und frischer sein.“ 
 

 

Veröffentlicht am 30.11.2018

 

AktuellSPD Stadtverband Idar-Oberstein besucht Bengel-Industriedenkmal

Zum Besuch des Industriedenkmals Jakob Bengel in Oberstein erwartete Karl-Dieter Braun insgesamt 18 Vertreter des SPD-Stadtverbandes Idar-Oberstein. Gleich zu Beginn erläuterte er die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die bis Ende 2017 durchgeführt wurden. So sind z.B. Heizungsanlage, Elektroanlage erneuert und das Industriemuseum ist auch in punkto Brandschutz ertüchtigt worden.

In einer lockeren Atmosphäre erfuhren die Besucher die gesamte Historie des Betriebes und die geschichtsträchtige Entwicklung bis zum Stillstand der Produktion. Daran knüpfte dann die Idee zur musealen Herrichtung als Relikt einer erfolgreichen Schmuckepoche, was auch weiterhin nur mit Unterstützung von Förder- und Sponsorengeldern sowie enormen ehrenamtlichen Engagement möglich erscheint. Der reguläre Betrieb „Industriemuseum“ begann dieses Jahr zu laufen.

Im Anschluss folgte ein Rundgang durch die interessante Dauerausstellung nach Besichtigung des modernisierten Empfangsbereiches in teilweise alt-sanierten Räumlichkeiten.

Die SPD'ler zeigten sich nach zwei Stunden sehr angetan von der Führung durch das Haus und den einzelnen Vorträgen. Es stimmte sie froh, dass ein Stück Industriegeschichte aufrechterhalten wird, klein aber fein. Es ist geradezu ideal, dass der Besucher den Eindruck erhält, als ob der Betrieb noch laufen würde. Vorsitzender Jupp Mähringer dankte Herrn Braun im Namen der Gruppe für die zahlreichen Anekdoten und Informationen.

 

Veröffentlicht am 15.11.2018

 

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